Ein Morgen an der Donau
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LBV - Kreisgruppe Ingolstadt

Die Donau - einst ein vielarmiger, frei fließender Strom

Auch nach jahrhunderte langen "Korrekturen" durch den Menschen prägt der Lauf der Donau den Naturraum der Stadt Ingolstadt entscheidend. Die ihn begleitenden Auwälder gehören zu den ausgedehntesten Mitteleuropas. Sie reichen von Westen her weit in das Gebiet der Stadt hinein und setzen sich an ihrer Ostgrenze fort.

Zahlreiche einstige Flussarme, heute Altwässer und Lohen, stellen zusammen mit den zwischen ihnen liegenden Trockenstandorten, den ehemaligen Kiesbrennen, die wertvollsten Lebensräume für Tiere und Pflanzen im Stadtgebiet dar. Die Donauauen samt dem Gerolfinger Eichenwald, die Wasserflächen und Uferbereiche einiger Baggerseen, aber auch die Wiesen im Schuttermoos und um die verschiedenen Bäche des Augrabensystems sind Schwerpunkte des Artenreichtums.

Auwald und Glacis, eine die Altstadt umschließende Parkanlage mit etwa 150 Hektar Fläche, sowie als innerstädtische Parke gestaltete Auwaldreste beeinflussen das Stadtbild wesentlich.

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